„Der Cannabis-Arzt“, ein spannendes Buch für jedes Publikum

„Der Cannabis-Arzt“, ein spannendes Buch für jedes Publikum

Durch: Laura Rueda Ärtzlich

Obwohl wir seit 5.000 Jahren um die Existenz und das Potenzial von Cannabis wissen, ist es, als ob wir ein fertiges Buch mit fehlenden Seiten in den Händen hielten. Dies ist der Vergleich, den Dr. Albert Estrada in seinem Buch „Der Cannabis-Arzt“ verwendet, ein Werk des Verlags El Ángel, welches sowohl die Ärzteschaft als auch die medizinischen Anwender begeistern wird.

Warum muss Cannabis vor der Einnahme decarboxyliert werden? Wie viele Arten der Einnahme existieren? Was sind die Probleme und Vorteile, wenn man es raucht? Wie weit hat CBD eine neuroprotektive Wirkung? Wann sollten wir anfangen, Cannabis als medizinische Behandlung zu verwenden? Was genau enthält ein Joint? Welche Schwermetalle können wir in Marihuana finden? Und Pestizide?

Das sind viele Fragen und nicht ein jeder könnte sie beantworten, auch wenn man Cannabisnutzer ist, obwohl es sich um eine Pflanze handelt, die über Tausende von Jahren in unserer Gesellschaft gewesen ist. Die prinzipielle Unkenntnis seiner Eigenschaften hat mit der Prohibitions-Politik zu tun, welche das Marihuana seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bestimmt hat. Cannabis wurde dämonisiert, indem man es mit gefährlichen chemischen Substanzen verglich und als ebenso gefährlich einstufte, obwohl sie nichts miteinander zu tun haben, weder in der Zusammensetzung noch in der Wirkung.

Ein vorurteilsfreier Blick

Dr. Albert Estrada beginnt sein Buch in einer Weise, die den Leser überraschen wird.

„Ich gebe es zu, ich bin Arzt, ich bin seit Jahren auf die Anwendung von Cannabis in gesundheitlichen Belangen spezialisiert, aber ich habe nie Cannabis konsumiert.“ Und ausgehend von dieser Erklärung, dem ersten Satz des Buchs, beginnen fast zweihundert sehr interessante Seiten, die sich der Demontage des gesellschaftlichen Stigmas der Pflanze widmen, und die die Neugier des Lesers erhöhen, sich ihr und ihren Vorzügen mit einem vorurteilsfreien Blick anzunähern.

Und warum sollte ein Arzt Cannabis-Benutzer sein? Estrada erzählt uns, dass er noch nie Sintrom oder Opiate oder Lyrica konsumiert hat und niemand ihn deshalb infrage gestellt hat und nichtsdestotrotz hat er sie verschrieben.

Laut Albert Estrada „… hat der Arzt sich weiterentwickelt und muss sich aus der bisherigen sehr paternalistischen Sichtweise der Gesellschaft – in der dir der Arzt sagte, was du zu tun hattest und der Patient blind seinem Wissen vertraute – zur aktuellen Situation weiterentwickeln, in welcher der Patient viel besser informiert ist und die Rolle des Arztes zunehmend jener eines medizinischen Berater ähnelt.“

„Der Cannabis-Arzt“, ein spannendes Buch für jedes Publikum

Das Endocannabinoid-System

„Der Cannabis-Arzt“ widmet ein Kapitel der Funktionsweise des Endocannabinoid-Systems, jenes das bewirkt, dass Cannabinoide auf unseren Körper Einfluss nehmen, und zwar über körpereigene Rezeptoren. Und es erzählt uns auch was passiert, wenn das Endocannabinoid-System versagt. Aber es geht weit darüber hinaus und auf seinen Seiten entdecken wir, welche Wirkung THC und CBD zusammen haben und, ausgehend von dieser Prämisse, was die Kriterien bei der medizinischen Nutzung sein sollten, daran denkend, dass wegen des Verbots die Zusammensetzung der auf dem Markt erhältlichen Produkte unklar ist.

Letztlich geht es darum Leben zu retten, wie Albert Estrada in einem der letzten Kapitel von „Der Cannabis-Arzt“ anmerkt. „Weil wir über das Retten von Leben sprechen müssen. Das Cannabis heilt vielleicht nicht, aber die Chemotherapie vielleicht schon. Vielleicht würde eine Dame ohne das Cannabis, wegen des Erbrechens, der Übelkeit, der Schmerzen, etc. nicht den zweiten Zyklus der Chemotherapie machen, mit dem Cannabis tut sie es aber schon.“

Patientenberichte

Albert Estrada behandelt seit sechs Jahren Kranke mit Multipler Sklerose, Alzheimer, Fibromyalgie, Glioblastoma multiforme, Brustkrebs, Gedächtnisstörungen, Knochenproblemen, Autismus, Schlafstörungen … In dieser Arbeit hat er einige ihrer Zeugnisse gesammelt und er berichtet von medizinischen Fällen, die mit diesen Krankheiten zu tun haben, und von der Wirkung der Pflanze bei Personen, die sie zur Behandlung verwenden.

Wie der Fall des aus Barcelona stammenden Josep Lopez Riber, der an Multipler Sklerose leidet, und dem das Cannabis bei der Linderung der durch diese Krankheit verursachten Schmerzen hilft. Oder der Fall von Teresa Latorre, die an Fibromyalgie erkrankt ist und beschloss, die von ihr eingenommenen Antidepressiva nicht weiterzuverwenden und sich der alternativen Medizin zuzuwenden. Jetzt nimmt sie Cannabis-Öl und kombiniert Dosierungen mit mehr oder weniger THC oder CBD, in Abhängigkeit von der Stärke der Schmerzen an diesem Tag.

Kurz gesagt, „Der Cannabis-Arzt“ ist ein Buch, das mit der Absicht geschrieben wurde, es so vielen Lesern verständlich zu machen wie möglich. Und dafür behandelt es alle Fragen rund um die Pflanze, mit ein paar Zeilen auf den letzten Seiten über die Auswahl der Samen, die Keimung, die Ernte, die Blüte und das Trocknen. Zweifellos handelt es sich um eine Veröffentlichung ersten Ranges für alle Arten von Cannabis-Profilen.

 

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