Die Bedeutung des Bodens, auf dem wir säen werden

Die Bedeutung des Bodens, auf dem wir säen werden

Durch: Dra. Weed - Anita Bucci Anbau

Einer der wichtigsten Faktoren ist meiner Ansicht nach der Boden, auf dem wir unsere Pflanzen züchten werden. Dieser muss eine Reihe von physischen und chemischen Anforderungen erfüllen, wir können den Boden nicht unterbewerten, er ist das natürliche Medium, in dem wir arbeiten werden, ein lebendiges Medium, das erschafft, sich verändert und weiterentwickelt.

Der Boden

Man kann sagen, dass es sich beim Boden um ein Mikrosystem handelt, das aus Bakterien, Pilzen, Mikroorganismen, Insekten und Milben besteht, um einige Beispiele zu nennen.

Die Bedeutung des Bodens, auf dem wir säen werden

Wenn diese Mikroorganismen sich an die Arbeit machen und das sich im Boden befindliche organische Material zersetzen, dann entsteht Humus. Dieser ist reich an Kohlenstoffen, und wenn er sich mit dem tonhaltigen Boden vermengt, dann begünstigt er die Zirkulation von Luft und Wasser und gibt langsam die Nährstoffe ab und stellt somit der Pflanze die nötige Nahrung zur Verfügung.

Die Feuchtigkeit

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Bewertung der Qualität unseres Bodens ist seine Fähigkeit Feuchtigkeit zu behalten. Der Boden muss in der Lage sein die Feuchtigkeit zu speichern, damit die Wurzeln bei Bedarf über sie verfügen können.

Die Bedeutung des Bodens, auf dem wir säen werden

Ein lebendiger Boden voller Mikrofauna muss dementsprechend atmen, die Luft sammelt sich zwischen den vorhandenen Leerräumen zwischen den Partikeln, es gibt auch Lebewesen die durch das Graben von Tunneln den Lufttransport begünstigen, so zum Beispiel die Würmer. Auch die Wurzeln unserer Pflanzen unterstützen mit ihrem Wachstum den Lufttransport.

Der pH-Wert

Der pH-Wert unseres Bodens ist ein weiterer wichtiger Faktor, den wir immer im Auge behalten sollen. Um ihn zu messen, müssen wir Proben aus verschiedenen Tiefen nehmen, aber weiter unten, bei etwa 40cm, finden wir den realen pH-Wert. Zum Messen musst du mit deiner Hand oder einem Gefäß eine Probe dieses Bodens entnehmen, ihn mit destilliertem Wasser besprühen und ein pH-Messgerät oder pH-Messstreifen verwenden, deren Dauer von der pH-Farbe deines Bodens abhängt.

Die geeigneten pH-Werte befinden sich im Bereich von 5,5 bis 6,5. Wenn unser pH-Test einen Wert von über 7,0 ergibt, dann weist das auf einen alkalischen Boden hin. Bei einem Messergebnis von 6,0 hingegen haben wir es mit einem saueren Boden zu tun.

Wenn der Boden alkalisch ist, dann müssen wir Alkalinität durch das Beimengen der nötigen organischen Materie korrigieren. Wenn der Boden hingegen sauer ist, dann müssen wir das mit kalkhaltigen (Kalk: Sedimentgestein, das vorwiegend aus Kalziumkarbonat besteht) Elementen korrigieren.

Die Bedeutung des Bodens, auf dem wir säen werden

Behandlung des Bodens

Wir müssen beachten, dass sich das Leben vorwiegend bis zu einer Tiefe von 25cm entfaltet, weshalb du den Boden bearbeiten musst indem du in der Tiefe (um-)gräbst, damit werden wir das Wachstum der Wurzeln begünstigen, die Durchlüftung erleichtern und Kräuter entfernen, die sich mit unseren Pflanzen im Wettkampf um das Wasser befinden. Das Umgraben hilft uns auch bei der Beseitigung von Insekten, Larven und Eiern, die sich im Boden befinden.

Die Bedeutung des Bodens, auf dem wir säen werden

Das Beimengen von pflanzlichen Abfällen, Nährstoffen und Kalk erhöht die bakterielle Aktivität und damit die organische Materie.

Bokashi

Hier möchte ich ein Rezept für Bokashi zur Verfügung stellen, ein sehr kompletter fermentierter Dünger, der das mikrobielle Leben und die Gesundheit des Bodens wieder herstellt.

  • 50 Liter Reisschale (verbessert die physischen Eigenschaften des Bodens, steuert Silizium bei und kontrolliert den Feuchtigkeitsüberschuss)
  • 50 Liter Hühnermist/Dung (liefert Stickstoff und andere Elemente)
  • 50 Liter gesiebte Erde (entwickelt die Umgebung für die mikrobielle Aktivität)
  • 2 kg Reis- bzw. Getreidekleie (begünstigt die Fermentierung und die Aktivität der Enzyme wegen ihres hohen Vitamingehalts und liefert Stickstoff)
  • 2 kg gesiebtes Steinmehl (Mineralzufuhr)
  • 20 Liter Holzkohle (verbessert Textur und Struktur des Bodens)
  • 2 kg Walderde (Zufuhr von Mikroorganismen)
  • 500 ccm Zuckerrohrmelasse (Nährstoffzufuhr für Mikroorganismen)
  • 50 g frische Hefe
  • CHLORFREIES lauwarmes Wasser: die nötige Menge, um die Melasse und die Hefe aufzulösen und um das ganze Bokashi nach der Zubereitung zu besprühen

Die Bedeutung des Bodens, auf dem wir säen werden

Zubereitung:

Wir tragen Schicht für Schicht auf und vermischen alles, befeuchten ohne Pfützenbildung und rühren um. Die Mischung muss gut befeuchtet sein, also wenn du ein wenig in die Hand nimmst und einen Ball machen kannst, der – so wie eine Trüffel – nicht kaputt geht. Du kannst diesen Schritt in einer Garage durchführen, denn es ist wichtig, dass der Raum geschlossen ist.

Während zwei oder drei Wochen werden wir täglich umrühren müssen und dabei die Temperatur des Bokashi mit einem Thermometer messen. Wenn 60 Grad erreicht sind werden wir damit beginnen, die ersten drei Tage zwei Mal täglich umzurühren und danach nur noch einmal.

Wenn die Temperatur des Bokashi nicht mehr weiter steigt, dann werden wir wissen, dass es fertig ist. In diesem Moment werden wir die Höhe des Bokashi-Haufens zu reduzieren beginnen, bis wir 40cm erreichen, danach können wir es in Tüten oder Säcken an einem abgeschlossenen Ort verstauen. Es empfiehlt sich, es nach der Herstellung zu verwenden.

Ich hoffe, dass Sie die Vorteile einer selbst gemachten natürlichen Aufzucht genießen können.

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