Bodenorganismen

Bodenorganismen

Durch: Dra. Weed - Anita Bucci Anbau

Die Organismen des Bodens können zahlreich und von unterschiedlicher Art sein, und wir können sie in fruchtbarem und lebendigem Boden finden. Die höchste Konzentration von diesen Mikroorganismen tritt in den Bereichen in der Nähe der Wurzeln auf, und um ihnen ein passendes Lebensgleichgewicht zu gewährleisten, benötigt der Boden eine gute Struktur, die die Entwicklung der Kolonien begünstigt.

Makroorganismen

Die Tiere oder Makrofauna, die wir im Boden finden können, sind sehr unterschiedlich: Säugetiere, Weichtiere, Gliederwürmer und Gliederfüßer. Diese ermöglichen über die von ihnen erzeugten Tunnel die gute Bewässerung und Durchlüftung des Bodens. Zu den Makronährstoffen zählen auch die Wurzeln der Pflanzen, weil diese vielen Organismen als Futterquelle dienen.

Bodenorganismen

Mikroorganismen

Diese übernehmen die Funktion des Bindeglieds zwischen dem mineralischen Milieu und dem lebendigen Milieu, dies Dank der unzähligen metabolischen Reaktionen die es ermöglichen, dass sich diese Materialien im lebendigen Milieu einfügen. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Vitalität und Fruchtbarkeit des Bodens.

Bodenorganismen

Biochemie und Mikroorganismen

Wir können sagen, dass die Mikroorganismen die wichtigste Rolle spielen, weil sie Wiederverwerter der organischen Rückstände sind. Ohne sie wäre der Lebenszyklus unterbrochen. Sie sind für die Umwandlung der organischen Materie verantwortlich, von Zucker, Stärke und Zellulose, welche die primäre Energiequelle ausmachen. Für eine korrekte Entwicklung brauchen sie Stickstoff, sie haben die Fähigkeit, komplexe Moleküle organischer Materie zu zersetzen, was die Ausbildung von Humus erlaubt, der direkt mit dem Ton-Humus-Komplex in Verbindung steht.

Sie sind auch für die Lösung der Bodenminerale (Mg, K, Ca, Mn, etc.) zuständig, so dass die Pflanzen diese aufnehmen können. Die Bindung von Stickstoff hat mit den Mikroorganismen zu tun, da die Bakterien in der Lage sind, den atmosphärischen Stickstoff zu binden.

Es existieren drei Arten von Mikroorganismen, die eine Symbiose mit den Pflanzenwurzeln eingehen: die für das Pflanzenwachstum zuständigen Bakterien, die Mykorrhizen ausbildenden Pilze und die Stickstoff bindenden Bakterien.

Die Bakterien sind von größter Wichtigkeit für unsere Pflanzen, ihre Entwicklung und die Vitalität des Bodens. Sie fördern das Wurzelwachstum und die Ausbildung von Wurzelhaaren. Sie helfen uns gegen krankheitserregende Mikroorganismen und produzieren Substanzen, die das Aufnahmevermögen der Pflanzen erhöhen. Sie haben direkt mit der Bindung von Stickstoff zu tun und erhöhen die Aufnahme von Phosphor, Wasser und Nährstoffen.

Die Mykorrhizen sind fasrige Pilze. Ihre Beziehung zu den Wurzeln kann sehr unterschiedlich sein und einige können sich nur mit einer einzigen Pflanzenart zusammentun. Sie beginnen sich in der Wurzel der Pflanze auszuformen, während der Photosynthese und nach dem Sprießen des ersten echten Blätterpaares. Diese Pilze leben ganz dicht an den Wurzeln und entwickeln sich nicht ausschließlich im Boden.

Bodenorganismen

Die Mykorrhizen werden in EKTO und ENDO unterteilt. Das Myzel des EXTO-Pilzes durchdringt teilweise die Zellgewebe, aber gelangt nicht bis ins Innere, während die ENDO-Pilze schon in die Zellen eindringen und Substanzen austauschen.

Wir können sagen, dass die Bakterien und die Mykorrhizen in wenig fruchtbaren oder nährstoffarmen Böden direkt mit der Ernährung unserer Pflanzen zu tun haben. Sie spielen eine wesentliche Rolle und es existiert eine Symbiose zwischen Pflanzen, Bakterien und Mykorrhizen, die wir nicht unterschätzen dürfen, wenn wir an die Realisierung einer guten Aufzucht denken.

Empfehlungen

Eine praktische Empfehlung für deinen Garten: gib immer eine Nährstoffschicht auf die Erde deiner Pflanzen. Das wird das Substrat zu sehr heißen Zeiten vor dem exzessiven Verdampfen von Wasser schützen und dazu beitragen, dass die erwähnten Mikroorganismen nicht sterben.

Es hilft uns bei der Kontrolle von Pflanzen, die wir nicht in unserem Anbau haben wollen. Diese Nährschicht ist auch eine Quelle von organischer Materie, die im Laufe des Zersetzungsprozesses in die Erde übergeht. Das ist eine direkte Nährstoffverbesserung unseres Bodens.

Um diese Schicht in die Tat umzusetzen, empfehle ich die Verwendung von Weidegras, Kleeblättern, zerkleinerten Ästen oder ein wenig bereits sterilisiertes Tierfutter oder Stroh. Achte darauf, dass die Schicht keine Insekten hat, die der Zucht schaden könnten.

Ich hoffe, dass dieser Beitrag hilfreich war für dich!

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