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Cannabis, Cannabinoide und Krebs: Der aktuelle Stand der Wissenschaft

Durch: Contributor Ärtzlich

Wirkt sich Cannabis positiv im Kampf gegen die Auswirkungen dieser schrecklichen Krankheit aus? Viele Forscher und Onkologen stimmen überein, dass weitere Forschungsarbeiten erforderlich sind, um bezüglich der klinischen Wirkung von Cannabis zur Reduzierung von Tumoren zu einem Konsens zu gelangen. Worüber jedoch am ehesten ein Konsens besteht ist die Wirkung von Marihuana bei der Behandlung der Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie.

Die allgemein als Marihuana bekannte Pflanze wird in vielen Teilen der Welt angebaut. Das Cannabis produziert ein zähes Harz, das aus den sogenannten Cannabinoiden besteht. Diese im Marihuana vorkommenden Substanzen wirken sich positiv auf das Immunsystem und das zentrale Nervensystem aus.

Das wichtigste aktive Cannabinoid ist das sogenannte Delta-9-THC. Ein anderes ist das Cannabidiol (CBD), welches Schmerzen lindern kann und sowohl Angstzustände als auch Entzündungen stark reduzieren kann, ohne dabei die psychotrope Wirkung von Delta-9-THC hervorzurufen. Wir können die Cannabinoide oral einnehmen, inhalieren oder auch unter unter der Zunge über die Mundschleimhaut aufnehmen.

Cannabinoide bei Krebs und der gesetzliche Rahmen

Die Cannabinoide sind im Cannabis enthaltene chemische Substanzen und können in unserem Organismus ähnlich wie Medikamente wirken. Es existieren über 100 verschiedene Cannabinoide, wobei das Delta-9-THC das verbreitetste ist.

Bisherige Studien haben erfolgreich bestätigt, dass diese Substanzen bei Krebspatienten Schmerz, Müdigkeit, Übelkeit und Brechreiz lindern können. Außerdem helfen sie bei der Bekämpfung von Angstzuständen und Appetitlosigkeit wie auch bei der Verringerung der gefürchteten Nebenwirkungen einer Chemotherapie. In Wahrheit ist das nur das Vorwort zu den unglaublichen Vorteilen, die uns medizinisches Cannabis beim Kampf gegen Krebs bringen kann.

Der Nachteil besteht darin, dass Cannabis in vielen Ländern illegal ist, obwohl es Krebspatienten für medizinische Zwecke nutzen. Die Gesetze für medizinisches Marihuana sind von Land zu Land verschieden, aber klar ist, dass seine therapeutische Wirksamkeit von der UNO bereits seit Dezember 2020 anerkannt wird.

Wir kann medizinisches Cannabis eingenommen werden?

Wir können es auf oralem Weg zu uns nehmen, entweder vermengt mit Nahrungsmitteln oder als Aufguss. Eine weitere Möglichkeit ist die Inhalation. Wenn wir es einnehmen, wird das Delta-9-THC in unserer Leber zu einem zusätzlichen psychotropen Wirkstoff namens 11-OH-THC umgewandelt.

Alternativ dazu kann es geraucht und inhaliert werden. Dies ist eine schnelle Art, um die Cannabinoide in die Blutbahn des Patienten zu bringen. So werden geringere Mengen der psychotropen chemischen Substanz 11-OH-THC erzeugt.

Derzeit werden die Anwendungsmöglichkeiten eines Cannabis-Medikaments mit einer präzisen Menge an Cannabinoiden studiert, welches man unter die Zunge sprüht.

Tumorhemmende Wirkung von medizinischem Marihuana

Bis 2023 wurden hunderte wissenschaftlicher Abhandlungen veröffentlicht, die Cannabinoide und das Endocannabinoid-System im Zusammenhang mit Krebs analysieren. Bislang haben diese Studien einfach noch nicht ausreichend solide wissenschaftliche Nachweise erbracht, um zu belegen, dass dies ein sicherer Weg im Kampf gegen Krebs ist.

Das liegt daran, dass die meisten Studien, die untersuchen, ob sich mit Cannabinoiden Krebs behandeln lässt, nur an im Labor gezüchteten Krebszellen oder aber im Tiermodell durchgeführt wurden. Solche Studien sind zwar ein äußerst wichtiger Bestandteil der Forschungsarbeiten und erbringen erste Hinweise auf Vorteile bestimmter Behandlungen, aber es ist nicht gesagt, dass dies auch bei Menschen gleichermaßen wirkt.

Bisher konnten die besten Ergebnisse in Laborstudien bei Verwendung einer Kombination aus hochaufgereinigtem THC und CBD erzielt werden. Aber die Forscher haben auch positive Ergebnisse mit künstlichen Cannabinoiden wie zum Beispiel mit dem sogenannten Molekül JWH-133 erzielt.

Im Laborexperiment konnten hoffnungsvolle Ergebnisse erzielt werden, die verschiedene Krebsarten einschließlich der hirneigenen Glioblastome, Prostatakrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs und Bauchspeichedrüsenkrebs analysieren. Es lässt sich schlussfolgern, dass Cannabinoide bei verschiedenen Krebsarten anscheinend unterschiedliche Wirkungen zeigen, sodass sie längst nicht als Universalheilmittel gelten können.

Zum Beispiel:

Zwei Untersuchungen beschäftigen sich mit den tatsächlichen Wirkungsmechanismen der Cannabinoide bei ihrer Verwendung als antitumorale Substanzen. Sie kommen zum Schluss, dass die Cannabinoide die Tumorzellen eliminieren können, ohne dabei die gesunden Zellen zu schädigen.

Eine weitere Studie über den Einsatz von CBD bei Brustkrebs bewies, dass die Substanz den programmierten Zelltod einleiten konnte. Das bedeutete, dass das CBD das Überleben der Brustkrebszellen verhinderte. Diese Studie weist uns darauf hin, dass sowohl CBD als auch THC mögliche Wege bei der Vorbeugung und Bekämpfung von Brustkrebs sind.

Andererseits bestätigen Paralleluntersuchungen, dass das CBD eine exzellente Chemoprophylaxe für Darmkrebs ist. Die experimentellen Behandlungen unter Einbeziehung von CBD führten zu einer geringeren Ausbreitung der bösartigen Geschwüre.

Bei In-vitro-Laborstudien mit Darmkrebszellen entdeckte man, dass das CBD die DNA vor oxidativen Schäden schützte. Es kam zu einem Anstieg der Endocannabinoide und in weiterer Folge zu einer Reduzierung der Zellvermehrung.

Wie du sehen kannst, existieren ernsthafte und aktuelle Studien, die vom National Cancer Institute der USA abgesegnet sind.

Gibt es Untersuchungen über medizinisches Cannabis bei Menschen?

Es sind einige Humanexperimente durchgeführt worden, die wir hier zusammenfassen:

  • Verwendung eines Mundsprays mit Delta-9-THC und CBD welcher, verabreicht zusammen mit Temozolomid, zur Behandlung von aggressiven Gehirntumoren eingesetzt wurde.
  • Oral verabreichtes CBD für Patienten, die eine Stammzellentransplantation erhielten.
  • Cannabinoide und Cannabis als alternative Methoden zur Kontrolle der negativen Auswirkungen von Krebs und zur Unterstützung der Behandlung 

Linderung von Übelkeit und Brechreiz

Cannabinoide in Form der Medikamente Nabilon und Dronabinol wurden zur Behandlung von Übelkeit und Brechreiz im Rahmen einer Chemotherapie verabreicht.

Therapeutisches Marihuana kann den Appetit wieder anregen

Das große Potenzial der Cannabinoide zur Wiedergewinnung und Vergrößerung des Appetits bei Krebspatienten ist bestätigt worden.

Schmerzlinderung

Vaporisiertes Marihuana und Opiate lindern krebsbedingte Schmerzen. Dies wurde bei 21 Patienten mit chronischen Schmerzen nachgewiesen. Vaporisiertes Cannabis zusammen mit Morphium verringerte Unwohlsein und Schmerzen drastisch.

Wir wollen dir auch eine weitere Studie mit Cannabisextrakt als Spray vorstellen. Es wird seine Verwendung unter der Zunge beschrieben und man konnte nachweisen, dass er bei Patienten im fortgeschrittenen Krebsstadium den Schmerz linderte. Es war sogar so, dass das Cannabisextrakt dort Erfolg hatte, wo einige starke Opiate versagten.

Und zum Schluss noch das inhalierte Marihuana, welches den Gemütszustand der Patienten verbesserte, weil es Angstzustände verringerte und das Gefühl von Wohlbefinden verstärkte.

Zusammenfassend kann also festgestellt werden, dass die positive Wirkung von Cannabis bei der Behandlung von Krebsleiden wissenschaftlich bewiesen ist. Vergiss auch nicht, dass sich CBD-haltige Produkte in Spanien legal vertreiben lassen, immer unter der Voraussetzung, dass sie aus anderen EU-Ländern importiert worden sind

Kannabia Seeds Company sells to its customers a product collection, a souvenir. We cannot and we shall not give growing advice since our product is not intended for this purpose.

Kannabia accept no responsibility for any illegal use made by third parties of information published. The cultivation of cannabis for personal consumption is an activity subject to legal restrictions that vary from state to state. We recommend consultation of the legislation in force in your country of residence to avoid participation in any illegal activity.

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