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Was ist CBG und welche Wirkung hat es?

Durch: Daniel C. Kultur

Die Wissenschaft kennt über hundert verschiedene Cannabinoide und ihre Anzahl steigt durch die Erforschung von Marihuana weiter. Wer seinen Wortschatz erweitert, hat vielleicht schon einmal von dieser Bezeichnung einer neuen Substanz gehört, die THC und CBD den Ruhm streitig macht: Cannabigerol oder cbg.

In den letzten Jahren hat cbg mit seinen neuartigen Eigenschaften in der Cannabisbranche großen Wirbel gemacht. Auf reiferen Märkten ist es in Form von neuen Produkten schon in den Geschäften erhältlich, die CBG und THC (gemeinsam mit anderen weniger bedeutenden Cannabinoiden) anbieten. Und sobald die Anwender beginnen, die Bedeutung von CBG zu erfassen, wird dem Wachstum der Nachfrage kein Einhalt zu gebieten sein.

Ist das der richtige Augenblick, daran zu denken, dem bereits gesättigten CBD-Markt den Rücken zu kehren und zu beginnen CBG-reiches Cannabis anzubauen? Bringen wir mehr über dieses Cannabinoid in Erfahrung, um seine Möglichkeiten auszuloten.

Wie wird CBG gebildet?

Eine der interessantesten Fakten über Cannabigerol ist, dass CBGA, die saure Form von CBG vor der Decarboxylierung das Vorläufermolekül der am häufigsten vorkommenden Phytocannabinoide ist. Aus diesem Grund gilt es als die „Mutter aller Cannabinoide“: In der chemischen Zusammensetzung von Cannabis ist dieses Molekül der Grundbaustein, aus dem sich alle anderen Cannabinoide zusammensetzen.

Bei frischen Marihuanapflanzen bilden Geranylpyrophosphat und Olivetolsäure Cannabigerolsäure (CBGA). Anschließend verbindet diese sich mit Enzymen der Pflanze, um die übrigen Cannabinoidsäuren (THCA, CBDA, CBCA) zu bilden.

Durch Einwirken von Hitze (mittels des als Decarboxylierung bekannten Prozesses) bilden all diese Säuren Ihre nicht sauren Tochermoleküle (CBG, THC, CBD, CBC…). Die saure Form von CBG (CBGA) ähnelt den Stammzellen im menschlichen Körper: Mit etwas Hilfe kann sie eine breite Palette chemischer Verbindungen bilden. Das führt uns zur nächsten entscheidenden Frage.

Wie viel CBG produziert eine Marihuanapflanze?

Durch diesen Vorgang verschwindet das CBGA praktisch, da es sich lediglich um eine kurzfristige Übergangsform handelt, die sich in den meisten Sorten sofort in THCA oder CBDA verwandelt. Daher führt aufgrund der Synthesewege dieser Verbindungen ein größerer Anteil an THC zu weniger CBG und CBD (und umgekehrt).

So beträgt der Gewichtsanteil von CBD und THC des Blütenstands sehr reifer Cannabisblüten bis zu 20 %, während der Antel von CBG mit weniger als 1 % praktisch gegen null geht. Das bedeutet, dass die Züchter 20 mal mehr Biomasse benötigen, um die einer normalen CBD- oder THC-Ausbeute entsprechende Menge CBG zu gewinnen.

Wie lässt sich mehr CBG gewinnen?

Man kann die Pflanzen etwas früher als gewöhnlich ernten, um den CBG-Ertrag zu steigern, da gewissermaßen eine stärkere Umwandlung von CBGA durch die Einwirkung von Licht und Wärme vermieden wird. Diese Steigerung ist jedoch nicht erheblich – sie kann 1 % bis 2 % erreichen.

Für einen größeren Ertrag an CBG mussten die „Breeder“ der Samenbanken wie Kannabia mit der genetischen Auswahl zur Erhöhung der Konzentration experimentieren. So wurde unsere neue Sorte CBG Auto gezüchtet, die eine neuartige Erfahrung in der Welt des Cannabis bietet, da ihre Genetik zu einem unglaublich hohen Anteil an CBG (7 %) und mit unter 0,1 % zu äußerst wenig THC führt, sodass diese Cannabissorte fast überall auf der Welt legal ist. Daher gibt es keine psychoaktive Wirkung, sodass das Bewusstsein völlig uneingeschränkt bleibt.

Ist CBG selbst psychoaktiv?

Obwohl auch CBG seine Wirkung über die CB1- und CB2-Rezeptoren des Endocannabinoidsystems entwickelt, hat es nicht die gleiche psychoaktive Wirkung wie THC, da es nur eine eingeschränkte Affinität für diese Rezeptoren aufweist. Die Forscher glauben sogar, dass es, ebenso wie CBD, zur Linderung von Verfolgungswahn und Angstzuständen beitragen kann, von denen Patienten berichten, die Produkte mit hohem THC-Gehalt verwenden.

Ist CBG dann nicht dasselbe wie CBD?

Das trifft nur teilweise zu: Die Bindungsaffinität mit den CB1- und CB2-Rezeptoren von CBG scheint wesentlich effizienter und direkter zu wirken als die von CBD. Cannabigerol und Cannabidiol weisen unterschiedliche molekulare Strukturen auf, d. h. sie unterscheiden sich in ihrer dreidimensionalen Form, sodass sie sich auf unterschiedliche Art und Weise an die Cannabinoidrezeptoren binden und dementsprechend anders im Körper wirken.

Welche therapeutischen Wirkungen hat CBG?

Über CBG gibt es noch viel zu erforschen, aber erste Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass es sich um einen vielversprechenden Wirkstoff handelt, dessen Eigenschaften bei einer Reihe zukünftiger Therapien hilfreich sein können. Die Vorteile von CBG hängen damit zusammen, was es im menschlichen Körper bewirkt. In der richtigen Dosis wirkt CBG als:

  • Analgetikum (lindert schmerzen).
  • Antibakterielles Mittel (bremst das Wachstum von Bakterien).
  • Antikonvulsivum (reduziert Anfälle und Krämpfe).
  • Antiinflammatorisches Mittel (hemmt Entzündungen).
  • Schlaffördernd (begünstigt den Schlaf).
  • Antiproliferativum (hemmt das Wachstum von Krebszellen).
  • Antidepressivum (wirkt stimmungsaufhellend).
  • Knochenstimulator (fördert das Knochenwachstum).
  • Stimuliert Hirnzellen (fördert das Wachstum von Neuronen).
  • Appetitstimulanz (fördert den Appetit).

Welche Krankheiten lassen sich mit CBG behandeln?

Aufgrund der langen Liste an positiven Wirkungen lässt sich CBG für die Behandlung folgender Erkrankungen nutzen:

  • Glaukom.
  • Darmentzündungen.
  • Störungen der Entzündungshemmung.
  • Epilepsie.
  • Chronische Schmerzen.
  • Depression.
  • Osteoporose.
  • Schlaflosigkeit.
  • Huntingtonsche Krankheit.
  • Krebs.
  • Methicillin-resistente Bakterienstämme wie MRSA.
  • Appetitlosigkeit (als Nebenwirkung der Chemotherapie oder anderer Behandlungen).
  • Funktionsstörungen des Harntrakts.
  • Psoriasis.

Hat CBG Nebenwirkungen?

CBG hat bei Einnahme therapeutischer Dosierungen keine Nebenwirkungen. Die Betonung liegt hier auf „therapeutische Dosierungen“. Bei übermäßigem Konsum aller Substanzen gibt es negative Nebenwirkungen – das gilt selbst für Wasser.

Glücklicherweise gibt es bei CBG erst Probleme bei einem Konsum von über 300 mg pro Kilo Körpergewicht. Bei einer Person, die ca. 80 kg wiegt heißt das, dass erst ein Konsum von etwa 25.000 Milligramm CBG gefährlich wird. Eine Person mit 80 kg Körpergewicht, die unter intensiven Schmerzen leidet, müsste maximal 25 Milligramm (⅛ Teelöffel) einnehmen, um Erleichterung zu erfahren.

Es gibt also einen erheblichen Unterschied zwischen einer „therapeutischen Dosierung“ und einer, die zu problematischen Nebenwirkungen führen kann. Die Feststellung der Sicherheit von CBG und eventueller langfristiger Nebenwirkungen sowie die Wechselwirkung mit Medikamenten erfordert jedoch in erster Linie aufgrund der noch fehlenden Verfügbarkeit von Produkten mit CBG noch einiges an Forschungsarbeit.

Wie wird CBG konsumiert?

CBG kann ebenso wie CBD und THC als Blüte geraucht oder als Öl oder Wachs gevaped werden. Außerdem kann es sublingual als Tinktur eingenommen werden. Hierbei muss jedoch unbedingt berücksichtigt werden, dass CBG einen sehr niedrigen Siedepunkt (nur 105 °C) hat, sodass eventuell ein Spezial-Vaporizer erforderlich ist, um die volle Wirkung zu bewahren.

CBG, der ‚Rolls Royce unter den Cannabinoiden‘

Trotz der vielfältigen Möglichkeiten im therapeutischen Bereich hat die Schwierigkeit, große Mengen an CBG zu produzieren der Forschung und Vermarktung bislang einen Riegel vorgeschoben. Denn die Extraktion von CBG ist sehr kostspielig, da viel Biomasse und der Einsatz von hochspezialisierter Ausrüstung erforderlich ist. Die Preise von CBG liegen dementsprechend 5 mal höher als die übliche Preisspanne für CBD.

Aber das hat sich erst kürzlich geändert: Seit neue CBG-reiche Marihuanasorten gezüchtet wurden, lässt sich diese Verbindung effektiver gewinnen. Das hat der legalen Massenproduktion die Tür geöffnet, was die Attraktivität dieses Cannabinoids zweifelsohne steigern wird und förmlich dazu einlädt auf der neuen Welle von Cannabis für die Gesundheit mitzureiten.

Kannabia Seeds Company sells to its customers a product collection, a souvenir. We cannot and we shall not give growing advice since our product is not intended for this purpose.

Kannabia accept no responsibility for any illegal use made by third parties of information published. The cultivation of cannabis for personal consumption is an activity subject to legal restrictions that vary from state to state. We recommend consultation of the legislation in force in your country of residence to avoid participation in any illegal activity.

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