Substrat

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Durch: Dra. Weed - Anita Bucci Anbau

In früheren Artikeln haben wir gesehen, welche Bedeutung der Boden für die gute Entwicklung unserer Pflanzen hat. Heute werden wir ein wenig darüber sprechen, welche Zusammensetzung unser Substrat haben muss, um eine gute Aufzucht in Blumentöpfen durchzuführen.

Substrat

Das Substrat ist eine homogene Mischung aus u.a. Kompost, Perlit, Torf, Sand, Rinden und Humus. Es gibt gedüngte Substrate. Ich persönlich recycle und erneuere mein Substrat jede Saison nach der Ernte.

Substrat

Wenn du Fertigsubstrat kaufst, dann stelle immer sicher, dass dieses Produkt im Schatten gelagert und gut belüftet war.

Für die Zubereitung eines guten Substrats müssen wir grundsätzlich die von uns verwendeten Zutaten kennen:

Torfdünger

Sie entstehen aus Fermentation und hoher Feuchtigkeit und haben einen hohen Kohlenstoffanteil. Der Schwarztorf wird für den Garten nicht empfohlen, da er zu viele Mineralsalze hat.

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Am häufigsten wird im Garten der Weißtorf verwendet, weil er Flüssigkeit zurückbehält und fähig ist, andere Arten von Erde mit Luft zu versorgen. Anbauexperten wählen ihn wegen seiner Stabilität, denn es ist einfach, den Pflanzen den Dünger während der Bewässerung zu verabreichen.

Torfe besitzen die Fähigkeit, bis zum Zehnfachen ihres Eigengewichts an Wasser zurückzuhalten (Vorsicht mit der Überbewässerung).

Sand

Sand wird ins Substrat gemischt, um den Wasserabfluss der Pflanzen zu verbessern, ebenso wie die Sauerstoffversorgung, die Gesundung, die Durchlüftung, die Stabilität und die Wurzelausbildung.

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Es empfiehlt sich immer ein Mischungsverhältnis von 3 Teilen Erde zu 1 Teil Sand um die idealen Eigenschaften zu erhalten.

Perlit

Dies ist ein Vulkangestein mit einem Wasseranteil von 2% – 5%. Es ist ein Silikatgestein, weshalb es auch Silizium beisteuert. Der pH-Wert von Perlit ist neutral, er verbessert den Wasserabfluss, ist sehr leicht und günstig. Er nimmt auch Feuchtigkeit auf, aber weniger als Vermiculit.

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Vermiculit

Hierbei handelt es sich um ein Mineral aus Magnesiumsilikaten oder Eisen mit einem gewissen Wasseranteil.

Es kann die Feuchtigkeit und die Nährstoffe unserer Pflanzen zurückhalten. Es kann Magnesium, Kalzium, Kalium oder Ammonium beinhalten, allesamt absolut nötig für den Anbau. Der pH-Wert ist neutral und es ist vollkommen inert. Es begünstigt die Durchlüftung und nimmt große Mengen Wasser auf.

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Wurmhumus

Grundsätzlich sind das die Exkremente des Wurms nach dem Verzehr von organischen Resten, die er in der Erde findet. Dieses Produkt bringt viele Vorteile für unsere Pflanzen. Es verbessert die Bodenqualität, es hilft bei der Nährstoffaufnahme Dank der Fulvo- und Huminsäuren und es begünstigt die Wurzelbildung. Außerdem ist es vollkommen organisch.

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Kokosfasern

Die Kokosfaser erhält man von den Fasern der Frucht der Kokospalme. Sie besitzt ebenfalls eine ausgeprägte Fähigkeit für das Zurückhalten von Wasser und für die Durchlüftung. Der pH-Wert liegt ungefähr zwischen 5,5 und 6,5, weshalb sie für die meisten Pflanzen geeignet ist. Außerdem hält sie Nährstoffe zurück und setzt diese frei. Es ist ein organisches und nachhaltiges Produkt.

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Mykorrhizapilze, Trichoderma und Algenextrakt

Wie wir in früheren Artikeln gesehen haben, sind diese Pilze Beschützer der Wurzeln und erleichtern die schnelle Nährstoffaufnahme. Die Algen wirken als Bio-Stimulanzien und helfen der Pflanze bei ihrem Wachstum und ihrer Robustheit.

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Reishülsen

Die Hülse des Reises verbessert die physischen Eigenschaften des Bodens und der organischen Dünger indem sie die Belüftung, die Feuchtigkeitsaufnahme und die Nährstofffilterung begünstigt.

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Dolomit

Der Dolomit ist ein vielseitiges Mineral, welches landläufig unter dem Namen Magnesiumkalk bekannt ist. Es ist ebenso ein Kalziumkarbonat wie ein Magnesiumkarbonat, verschiedene Materialien machen seine Zusammensetzung aus, so etwa das Mangan oder das Eisen. Es wird von den Gärtnern oft zur Stabilisierung und Reduzierung der Säure im Boden verwendet.

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Asche und Kohle

Im Allgemeinen enthält Holzasche viel Kalzium und Kalium und auch Kieselsäure, Magnesium, Phosphor, etwas Schwefel und ganz wenig Stickstoff.

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Die Kohle ist chemisch inert und hat eine hohe Aufnahme- und Speicherkapazität für den Luftstickstoff und die Eigenschaft, diesen in eine für die Pflanzen verwertbare Form zu verwandeln. Sie wirkt als Katalysator der lebenswichtigen Aktivität der Biosphäre der Humusschicht.

  • Verbessert maßgeblich die Qualität der Böden, ihre Struktur, die Nährstoffsättigung und in weiterer Folge die Produktivität der Zuchtanlagen;
  • Verhindert die Abgabe von flüchtigem Kohlenstoff an die Umwelt;
  • Dient als anti-bakterielles und -parasitäres Hilfsmittel für die Pflanzen
  • Entfernt Pflanzenschutzmittel-Rückstände aus dem Boden;
  • Wirkt sich positiv aus auf die Entwicklung von vorteilhaften Mikroorganismen, die die Fruchtbarkeit des Bodens verbessern;
  • Fungiert als Bodenheber;
  • Erhöht die Sauerstoffzufuhr der Pflanzenwurzeln;
  • Erhöht die Durchlässigkeit des Bodens und hält die Feuchtigkeit zurück.

Nun, da wir uns alle Zutaten angesehen haben, können wir unser Substrat in die Tat umsetzen. Die von mir hier genannten Mengenangaben gelten für ein Substrat mit Basiswachstum. Denkt daran, von Anfang an ein reichhaltiges Substrat zu machen, das wird direkt die Produktion begünstigen!

COMPONENTE PROPORCIÓN
TORF 50%
SAND 3/4 Erde 1/4 Sand  
PERLIT 5%
VERMICULIT 5%
WURMHUMUS 20%
KOKOSFASER 10%
REISHÜLSE 5%
DOLOMIT 5%
ASCHE/KOHLE eine Handvoll
PILZE UND MIKROALGEN Produktangaben folgen

 

Ich hoffe, dass dieser Artikel hilfreich ist für euch und dass ihr eine gute Cannabis-Zucht genießen könnt!

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