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Die Unterschiede zwischen Cannabissamen und Stecklingen

Durch: Redacción Anbau

Cannabis kann aus Samen oder Stecklingen angebaut werden. Aber was ist der Unterschied zwischen beiden? Ist das eine besser als das andere? Die Entscheidung für die eine oder andere Methode beeinflusst sowohl die Entwicklung der Pflanzen und ihren Ertrag als auch die Pflege, die ihnen gewidmet werden muss. Finde in diesem Artikel heraus, worin sich diese beiden Anbauoptionen unterscheiden.

Cannabis selbst anzubauen, hat viele Vorteile und ist wahrscheinlich eines der befriedigendsten Dinge, die es gibt. Natürlich braucht es Zeit und Geduld, bis man lernt, wie es richtig geht, aber mit Hingabe wird es bestimmt zu einer echten Leidenschaft.

Doch bevor es an die Arbeit geht, dreht sich alles um die eine Frage: Wie fange ich an? Samen oder Steckling? Diese Entscheidung müssen alle Cannabisgrower, ob Anfänger oder Experten, zu Beginn treffen. Wobei jede Methode gewiss ihre Vor- und Nachteile hat.

Was sind Cannabissamen?

Wie andere Blütenpflanzen auch können weibliche Cannabispflanzen Samen produzieren, die eine Variation ihrer eigenen Genetik aufweisen. Diese eiförmigen, pfefferkorngroßen Samen können gesät werden und sich zu voll ausgereiften Marihuana-Pflanzen entwickeln.

Die Samen brauchen einen Monat, um zu keimen und aus dem Keimlingsstadium herauszuwachsen. Dieses recht langsame Wachstum über der Erde verbirgt jedoch normalerweise beträchtliche Fortschritte unter der Erde. Wenn Cannabis aus Samen gezogen wird, bildet sich eine Pfahlwurzel, die tief in das Wachstumsmedium eindringt und aus der seitlich Sekundärwurzeln sprießen, welche eine möglichst große Fläche einnehmen.

Dadurch kann die Pflanze so viel Wasser und Nährstoffe wie möglich aufnehmen und tief in den Boden dringen, wenn im oberen Bodenteil keine verfügbar sind. Durch das umfangreiche Wurzelsystem sind die Pflanzen zudem so tief im Boden verankert, dass sie das vertikale Wachstum stärken und ein Entwurzeln verhindern.

Auch die Pflanzenhöhe oder ihre Struktur können zwischen Samen derselben Eltern variieren, da sich die Pflanzen an ihre Umgebung anpassen. Während einige unter bestimmten Bedingungen gedeihen, gehen andere ein. Dies ermöglicht den Growern, die besten Männchen und Weibchen für die Zucht auszuwählen, sodass die Sorten durch natürliche und gleichzeitig künstliche Selektion entwickelt werden und auf diese Weise die bestmöglichen Cannabis-Sorten gedeihen.

Was sind Cannabis-Stecklinge?

Cannabis-Stecklinge sind „Klone“ einer lebenden Cannabispflanze, die Grower die Mutterpflanze nennen, deswegen haben sie genau die gleiche Genetik wie sie und verfügen über die gleichen Eigenschaften. Sie können viele Male vermehrt werden, bevor sie aufgrund des Stresses absterben.

Stecklinge derselben Mutter sollten mit einer ähnlichen Geschwindigkeit wachsen, um einheitliche Exemplare zu züchten, wodurch der Platz maximiert werden kann, damit die Pflanzen die gleiche Menge an Licht erhalten, ohne sich gegenseitig den Platz zum Wachsen zu stehlen und ihre Ressourcen zu erschöpfen. Und obwohl die Entwicklung der Stecklinge nicht so stark sein wird, ist das Endergebnis besser vorhersagbar und bietet beispielsweise größere Sicherheit für den kommerziellen Anbau.

Dies sind die wichtigsten Grundlagen. Werfen wir uns nun einen genaueren Blick auf die Vor- und Nachteile jeder Anbauoption.

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Anbau mit Cannabissamen

Der Anbau aus Samen ist die traditionellste Art, um Marihuana-Pflanzen zu züchten, insbesondere unter Heimgrowern. Darüber hinaus haben Cannabissamen aber auch mehrere Vorteile, die sie sowohl für Anfänger als auch für Experten zu einer attraktiven Option machen:

  • Samen sind leichter erhältlich: Eines der besten Dinge ist, wie einfach es ist, sie zu bekommen, da man Samen online direkt bei Samenbanken wie Kannabia erwerben kann, um sie zu Hause diskret per Post zu erhalten.
  • Samen bieten eine reinere Genetik: Sie sind das Produkt der sexuellen Fortpflanzung, erben also genetische Merkmale von beiden Elternteilen und weisen eine gewisse genetische Variation auf, sodass man die beste Pflanze oder diejenige auswählen kann, die einem am besten gefällt.
  • Man kann feminisierte Samen erhalten, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % weibliche Pflanzen hervorbringen. Dadurch entfällt die Sorge um männliche Pflanzen, was die Verwendung von Samen für den Anbau einfacher denn je macht.
  • Zahlreiche Optionen unter den Samenarten. Zusätzlich zu den Hunderten von Marihuana-Sorten, die man unter den feminisierten Samen auf dem Markt finden kann, kann man sich außerdem für den Anbau mit normalen Samen oder Autoflowering-Samen entscheiden.

Anbau mit Cannabis-Stecklingen

Wenn man einen Steckling züchtet, anstatt Samen zu säen, hat man eine sichere Genetik und muss sich aber auch mit einem komplizierteren Anbauprozess auseinandersetzen. Das bedeutet, dass es im Allgemeinen als eine fortschrittlichere Option im Vergleich zur Verwendung von Samen angesehen werden könnte. Außerdem bietet diese Methode auch ihre Vorteile, wie zum Beispiel:

  • Man erhält immer die erwartete Genetik: Es gibt keine genetische Überraschung bei einem Steckling, daher produzieren sie konsistentere Erträge in Bezug auf Struktur, Cannabinoide und Terpene. Das ist großartig, wenn man einheitliche Ergebnisse beim Ertrag anstrebt.
  • Die Stecklinge der Mutterpflanzen sind immer weiblich: Man kann beruhigt sein, da man weiß, dass aus ihnen immer weibliche Pflanzen wachsen. Sie sind exakte genetische Kopien ihrer Mutterpflanze, also besteht keine Chance, dass man männliche Pflanzen aufzieht.
  • Stecklinge wachsen schneller, da Samen länger brauchen, um sich zu einer voll ausgereiften Pflanze zu entwickeln, weil sie jede Phase des Wachstumsprozesses (Keimung, Sämling, vegetativ und Blüte) durchlaufen müssen. Bewurzelte Stecklinge beginnen im vegetativen Zustand, aber Samen beginnen bei Null.

Jedoch muss man zu diesen Vorteilen bei Stecklingen auch einige Nachteile erwähnen, welche bei Cannabissamen nicht auftreten, wie zum Beispiel:

  • Sie können schwer erhältlich sein: Man kann nicht überall und von jedermann hochwertige Stecklinge bekommen, denn sie sind definitiv viel schwerer erhältlich als hochwertige Cannabissamen.
  • Pflanzen aus Stecklingen sind empfindlicher. Das liegt daran, dass die Stecklinge niemals eine Primärwurzel entwickeln, sondern stattdessen Adventivwurzelsysteme, die nicht aus der Keimwurzel des Embryos stammen, sondern sich an einer anderen Stelle der Pflanze entwickeln. Diesen faserigen Wurzeln fehlt eine starke zentrale Pfahlwurzel, wodurch Stecklinge weniger widerstandsfähig und spröder sind als Marihuana-Pflanzen, die aus Samen gezogen werden.
  • Stecklinge kommen manchmal mit ungebetenen Gästen. Wenn die Mutterpflanze von Schädlingen, Krankheiten oder Schimmelpilzen befallen war, wird der Steckling ebenfalls betroffen sein. Und wenn die Mutterpflanze ein genetisches Problem hatte, wird es auch der Steckling haben, da es sich um eine exakte genetische Kopie handelt. Wenn man Stecklinge von einer externen Quelle bezieht, ist es immer ratsam, sie zuerst unter Quarantäne zu stellen, bevor man ihnen den gleichen Platz wie den anderen Pflanzen gewährt.

Samen oder Stecklinge: Welche ist die bessere Option?

Zusammenfassend können wir feststellen, dass, obwohl Stecklinge in mancher Hinsicht faszinierend sind, der Anbau von Cannabis aus Samen interessanter, natürlicher und im Allgemeinen einfacher für die meisten Menschen ist, was sie ideal für diejenigen macht, die zum ersten Mal selbst anbauen.

Auch bereitet es vielen nicht die gleiche Befriedigung, eine Ernte aus Samen wie aus Stecklingen zu züchten, da es nicht dasselbe ist, einen Teil einer Mutterpflanze aufzuziehen, als etwas Neues aus dem Samen wachsen zu sehen. Außerdem muss der rechtliche Aspekt beachtet werden: Anders als bei Marihuana-Samen, deren Verkauf uneingeschränkt erlaubt ist, ist die Verbreitung von Stecklingen noch nicht legal geregelt. Das wirkt sich auf die Anzahl der Cannabissorten aus, die auf dem Markt erhältlich sind.

Solange man also seine Cannabissamen von einer hochwertigen Samenbank wie Kannabia kauft, kann man sicher sein, dass man die bestmögliche Genetik und Herkunft erhält. Man hat Zugang zu einer größeren Vielfalt an Sorten und weiß genau, was man anbaut. Denn wirklich großartige Erträge werden mit Samen von epischer Qualität gewährleistet. Und das gesamte Sortiment an Samen von Kannabia Seeds wartet darauf, dass du es selbst ausprobierst!

Kannabia Seeds Company sells to its customers a product collection, a souvenir. We cannot and we shall not give growing advice since our product is not intended for this purpose.

Kannabia accept no responsibility for any illegal use made by third parties of information published. The cultivation of cannabis for personal consumption is an activity subject to legal restrictions that vary from state to state. We recommend consultation of the legislation in force in your country of residence to avoid participation in any illegal activity.

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