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Wie man Cannabissamen richtig aufbewahrt

Wie man Cannabissamen richtig aufbewahrt

Durch: Contributor Anbau

Wenn ihr eure Cannabissamen unter den richtigen Bedingungen aufbewahrt, können die Samen eurer Lieblingssorte eine lange Zeit halten. Eine falsche Vorgehensweise jedoch kann eine Reihe von Problemen verursachen, die alle zum gleichen traurigen Ergebnis führen: Die Samen werden nicht keimen. Im Folgenden werden wir uns genau ansehen, was ihr tun müsst, um Cannabissamen richtig aufzubewahren und so sicherzustellen, dass sie auch nach mehreren Jahren noch erfolgreich keimen können.

Um Marihuana-Samen langfristig aufzubewahren, muss man bedenken, dass Samen biologisch gesehen als lebende Organismen klassifiziert werden, da sie einen Embryo haben, der keimen und zu einer neuen Pflanze werden kann. Wie alle lebenden Organismen können eure Samen absterben, wenn sie nicht richtig gelagert werden.

Und obwohl sie relativ widerstandsfähig sind, nimmt ihre Lebensfähigkeit schnell ab, wenn sie unter ungünstigen Bedingungen gelagert werden. Normalerweise keimen sie in 48 oder 72 Stunden, während es bei schlechter Lagerung bis zu 6 oder 7 Tage dauern kann. Oder sogar so weit kommen kann, dass nie keimen.

Es müssen mehrere Faktoren beachtet werden, die die Keimraten von Marihuana-Samen verringern können, wie Licht, Hitze, Feuchtigkeit oder Sauerstoffgehalt. Aber als Faustregel für möglichst lange lebensfähige Samen ist das Wichtigste, Schwankungen der Umweltbedingungen zu vermeiden.

Wie werden Marihuanasamen gelagert?

Mit den folgenden zentralen Richtlinien kann man Cannabissamen möglichst lange lagern:

1- Lichteinwirkung

Die Schale schützt das embryonale Gewebe vor Licht und hilft den Samen, inaktiv zu bleiben. In der freien Natur fallen Cannabissamen normalerweise im Herbst von der Pflanze ab und bleiben von einer leichten Erdschicht bedeckt, bis sie im folgenden Frühjahr aufkeimen. Aus diesem Grund haben sich Cannabissamen nicht an die intensiven Lichtverhältnisse angepasst, welche die chemischen Prozesse bis zum Keimen auslösen können. Die Aufbewahrung von Cannabissamen in einem dunklen, lichtundurchlässigen Behälter ist eine gute Möglichkeit, um die maximalen Keimraten in der Zukunft aufrechtzuerhalten.

2- Luftfeuchtigkeit

Damit Cannabissamen keimen, müssen die Werte der relativen Luftfeuchtigkeit sehr hoch sein. Daher ist es sinnvoll, für die Aufbewahrung Bedingungen mit niedriger Luftfeuchtigkeit zu schaffen. Wenn ihr die Samen nur für kurze Zeit (nicht länger als ein paar Monate) lagert, ist eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 20 % und 30 % ausreichend. Wenn ihr sie länger lagern wollt, solltet ihr auf eine niedrige Luftfeuchtigkeit von etwa 8 % bis 10 % achten.

Um sicherzustellen, dass die Samen trocken bleiben, ist es sinnvoll, ein Trockenmittel in den Behälter zu geben, in dem ihr eure Samen aufbewahrt, beispielsweise kleine Päckchen mit Kieselgel, die oft verschiedenen Produkten beiliegen. Sie absorbieren auch überschüssiges Ethylen, das mit zunehmendem Alter der Samen produziert wird und das Aufkeimen stimulieren kann. Zur Not kann man dafür sogar Reiskörner verwenden.

3- Temperaturschwankungen

Bei der Aufbewahrung von Cannabissamen gilt: Je kälter, desto besser. Aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Bei niedrigen Temperaturen wird die Lebensdauer von Cannabissamen erheblich verlängert, da das empfindliche lebende Gewebe der Pflanze viel länger überleben kann, denn kalte Temperaturen verlangsamen die biochemischen Zellprozesse. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Samen für die Langzeitlagerung einzufrieren, aber wenn das Verfahren nicht richtig durchgeführt wird, kann es die Samen sogar beschädigen, anstatt sie zu schützen.

Die ideale Lagertemperatur liegt also bei etwa 4° bis 8° C. Sicher kann man Samen auch bei höheren Temperaturen lagern, aber das verringert ihre Haltbarkeit. Viele Grower verwenden Temperaturen um die 4º C, aber das ist auch keine magische Haltbarkeitsgarantie.

4- ​​Sauerstoffzufuhr

Obwohl dieser Faktor weniger entscheidend ist, kann es auch zu einer vorzeitigen Keimung führen, wenn die Samen konstant mit frischem Sauerstoff versorgt werden. Um dies zu vermeiden, sollte man die Samen in einem luftdichten Beutel oder Behälter aufbewahren. Ein Vakuumverschluss ist ideal, aber jeder Behälter oder Ort, der versiegelt ist, reicht auch aus.

Wie bewahrt man Cannabissamen am besten auf?

Je nachdem, wie lange man die Samen aufbewahren möchte, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Basierend auf den oben beschriebenen Bedingungen werden Samen am besten an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort gelagert. Das kann im Grunde ein Kühlschrank sein, idealerweise „No-Frost“, der sie vor Frostschäden schützt. Aber mit einer Einschränkung: Man darf die Tür nicht ständig öffnen.

Deshalb ist es am besten, wenn man einen Kühlschrank hat, der speziell für die Aufbewahrung der Samen vorgesehen ist. Oder zumindest einen zweiten Kühlschrank, der nur selten geöffnet wird, weil der Innenbereich bei jedem Öffnen relativ großen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Auch die Luftfeuchtigkeit ändert sich beim Öffnen.

Wenn ihr keine andere Wahl habt, dann lagert die Samen zumindest im hinteren Teil des Kühlschranks (oder viel besser in einem der Gemüse- und Obstfächer), wo sie weniger Veränderungen ausgesetzt sind. Und wenn in dem Behälter mit den Samen ein Trockenmittel ist, werden sie nicht so stark von unterschiedlicher Luftfeuchtigkeit beeinträchtigt.

Wenn ihr keinen Kühlschrank dafür nutzen könnt, ist es auch möglich, die Samen in einem kühlen Keller zu lagern. Sogar ein normaler Raum kann dafür gut funktionieren: Ein Päckchen Samen, welches in einem luftdichten Behälter in einer Schublade oder einem Schrank in einem dunklen Teil des Hauses aufbewahrt wird, sollte euch ebenfalls gute Keimraten bescheren. Klar solltet ihr es immer vermeiden, eure Samen an Orten mit hohen Temperaturen oder intensivem Licht zu lagern, wie z. B. auf einer Fensterbank oder in eurem Grow-Raum.

Wenn ihr Cannabissamen normalerweise innerhalb weniger Wochen/Monate nach dem Kauf keimen lasst, müsst ihr es möglicherweise nicht so genau nehmen und braucht euch nicht allzu viele Gedanken darüber zu machen, wie ihr die Samen lagert. Es reicht dann aus, sie in ihrem (bereits zum Schutz optimierten) Originalbehälter an einem kühlen, lichtgeschützten Ort aufzubewahren und mit gesundem Menschenverstand diese Regeln zur Aufbewahrung zu befolgen. Wenn ihr ein Samenpäckchen öffnet und nicht alle Samen einsetzt, gebt die restlichen Samen direkt in einen luftdichten Behälter.

Wie lange können Cannabissamen aufbewahrt werden?

Besorgt euch generell immer Samen von bewährter Qualität, wie wir sie im Kannabia-Katalog anbieten: Wenn die oben beschriebenen idealen Bedingungen gegeben sind, sind sie sogar bis zu 5 Jahre nach der Produktion haltbar und keimfähig. Wenn ihr eure Samen unter angemessenen Bedingungen lagert und diese Bedingungen konstant einhaltet (d. h. ohne große Schwankungen der Umweltparameter), könnt ihr problemlos davon ausgehen, dass die Samen auch nach ein oder zwei Jahren noch gut sind.

Je länger man Cannabissamen aufbewahrt, desto geringer sind natürlich die Chancen auf eine erfolgreiche Keimung. Eine falsche Lagerung verringert diese Chancen ebenfalls. Bewahrt sie also wie beschrieben richtig auf und verwendet sie so schnell wie möglich, um eine möglichst hohe Keimrate zu gewährleisten.

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