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Der Einfluss des THC-Konsums auf den Denkvorgang

Durch: Daniel C. Ärtzlich

Unter Einfluss von Marihuana ändert sich der Gedankenbildungsvorgang tatsächlich erheblich. Denken wir (im wahrsten Sinne des Wortes) zum Beispiel daran, welche Auswirkungen der Konsum auf die Laune oder auch auf die Kreativität hat, wie es zahlreiche Künstler bestätigen. Was geschieht also im Gehirn, wenn wir Cannabis konsumieren? Und wie wirkt sich das darauf aus, wie die Gedanken funktionieren? Obwohl der neurowissenschaftliche Hintergrund enorm komplex ist, versuchen wir, auf diese Fragen einzugehen.

Durch Cannabiskonsum können unterschiedlichste Erfahrungen eintreten. Eine der bemerkenswertesten Auswirkungen, ist die Wirkung auf unsere Gedankenwelt. Diese Ideen, die aus dem Geiste auftauchen und uns sowohl inspirieren als auch völlig verwirren können, sind manchmal lustig oder absurd, bisweilen kreativ oder schlicht genial und manchmal leider auch düster und furchteinflößend. Diese verschiedenen Gedankenmuster können in ihrer Erscheinungsform unvorhersehbar sein, aber sie lassen sich alle überwiegend darauf zurückführen, wie THC und andere Cannabissubstanzen auf das Gehirn wirken.

Warum denken wir anders, wenn wir Cannabis konsumieren?

Wenn wir Marihuana konsumieren, aktivieren Cannabinoide wie THC und CBD unsere natürlichen Endocannabinoid-Rezeptoren, was zu den meisten Auswirkungen auf Geist und Körper führt. Eine wichtige Auswirkung von THC, der psychoaktiven Hauptkomponente ist eine Verbesserung der Durchblutung in bestimmten Hirnarealen.

Dies bestätigte bereits 1997 eine in der Zeitschrift „Life Sciences“ veröffentlichte Studie. Die Theorie der Forscher besagte, dass sich die geistigen Veränderungen durch Cannabis auf eben diese Verbesserung der Durchblutung und auf eine damit verbundene erhöhte funktionelle Aktivität bestimmter Hirnareale zurückführen ließe.

Unabhängig von der konsumierten Menge, werden die Cannabinoide über das Blut transportiert, bis sie die Zellen im Körper erreichen, die über spezifische Endocannabinoid-Rezeptoren verfügen. Überall im Gehirn exprimieren verschiedene Zelltypen CB1-Rezeptoren und lösen in dem Maße wie das THC und andere Cannabinoide diese Rezeptoren erreichen, eine spezifische Reaktion dieser Zellen aus.

Da Cannabis in erster Linie durch THC psychoaktiv wirkt, führt das zu einer Änderung der Hirnfunktion, was sich auf die kognitiven Fähigkeiten, die Wahrnehmung, die Stimmung, das Bewusstsein und auf das Verhalten auswirkt. Dies könnte erklären, warum man dazu neigt an ungewöhnliche Sachen und Konzepte zu denken und vielleicht auch, warum man kreativer werden kann.

Die Analyse der psychoaktiven Wirkung von Cannabis ist kompliziert, weil einfach viele Vorgänge gleichzeitig geschehen wie zum Beispiel seltsame Gedanken, außergewöhnliche Gefühle und spezielle Assoziationen. Durch Beobachtung der Eigenschaften der am stärksten durch THC beeinflussten Hirnareale, lassen sich einige Veränderungen erklären.

  • Man geht normalerweise davon aus, dass die Frontallappen für einige sehr wichtige kognitive Funktionen wie abstraktes Denken, logisches Denken oder die Verarbeitung von sensorischen Daten verantwortlich sind. Daher wundert es nicht, dass eine bessere Durchblutung dieses Hirnareal fördert und so zu einer erhöhten funktionellen Aktivität und somit zu ganz anderen Gedanken führen kann.
  • Aber der Frontallappen ist nicht der einzige Bereich des Gehirns, der zu gedanklichen Vorgängen beiträgt. Die an der seitlichen Hirnoberfläche gelegene Inselrinde, die an Sinneswahrnehmungen wie Geschmack und Geruch beteiligt ist, vermittelt nicht nur die durch Stress bedingten kardiovaskulären Reaktionen; sie wird auch signifikant besser durchblutet.
  • Die Forscher stellten auch fest, dass die rechte Hirnhemisphäre, die mit der Vermittlung von Gefühlen verbunden ist, erheblich stärker aktiviert wird als die linke. Man glaubt, dass die cinguläre Cortex (die sich am Rand oder Saum der Großhirnrinde befindet) ebenfalls stark durch die durch THC hervorgerufene Verbesserung der Hirndurchblutung beeinflusst wird und sich somit auch auf das Zusammenwirken von Sinneswahrnehmungen, Gefühlen und Schmerzen auswirkt.

Auch wenn die Änderungen im Gehirn äußerst vielfältig ausfallen können, verstärkt Cannabis die neuronale Aktivität in diesen so wichtigen Hirnarealen. Da diese verstärkte Aktivität der Neuronen den Geist in unbekannte Sphären versetzt, ergreifen uns verschiedenste Gedanken.

Erstaunliche Ideen, die ans Geniale grenzen

Häufig passiert es, dass man glaubt die genialsten Ideen des Lebens zu haben, aber am nächsten Tag kommen einem die Ideen längst nicht mehr so gut vor. Und die Wissenschaft deutet darauf hin, dass dies absolut im Bereich des Möglichen liegt. Einige Studien haben ergeben, dass eine verbesserte Durchblutung unkonventionelles Denken (eine Art kreativen Denkens) verbessert, aber diese Verbesserung unkonventionellen Denkens konnte nur bei geringen Dosierungen erzielt werden. Bei zu viel an THC löst sich das unkonventionelle Denken in Rauch auf. Dies könnte die Ursache dafür sein, dass wir derart unterschiedliche Berichte darüber erhalten, ob Cannabis unser geniales kreatives Denken fördert oder beeinträchtigt. Auch dies spricht für die überaus große Bedeutung der richtigen Dosierung.

Lustige Gedanken zur Erheiterung

Unter Einfluss von Cannabis kann es auch vorkommen, dass einem sämtliche Gedanken urkomisch oder absurd vorkommen. Wenn einem alles zum Lachen vorkommt, liegt das wahrscheinlich daran, dass THC die Durchblutung in mit dem Lachen assoziierte Hirnareale verstärkt (besonders in den vorderen rechten Lappen und in den linken Schläfenlappen). Wenn diese Areale verstärkt aktiviert werden, kommt einem alles sehr lustig vor. Außerdem kann THC – ebenso wie Medikamente gegen Depressionen oder Angstzustände – Gefühle wie Freude, Entspannung und Glückseligkeit hervorrufen. Diese Glücksgefühle können dazu beitragen, dass man leichter lachen und das Leben mit Humor genießen kann.

Abschreckende Erfahrungen: Angst auslösende paranoide oder aufdringliche Gedanken

Auch wenn viele Gedanken angenehm und lustig sind, gibt es auch einige überaus unangenehme, paranoide oder negative Gedanken. Sie können sich unserem Geist regelrecht aufdrängen, so dass wir immer wieder daran denken müssen. Wen immer wieder solche Gedanken befallen, kann Cannabis im Allgemeinen nicht genießen. Leider kann Cannabis nicht nur Entspannung, Freude und gute Laune hervorrufen – durch seine Zweischneidigkeit kann es uns auch ganz schnell in die andere Richtung befördern: Das heißt, dass sich die meisten Wirkungen bei einer zu hohen Dosis umkehren können. Während eine geringen Dosierung zu Glücksgefühlen führen kann, lässt uns eine hohe Dosis des gleichen Cannabis möglicherweise ganz leicht in die andere Richtung umschlagen und ruft so negative Angstgefühle hervor.

So vermeidet man negative Gedanken

Auch wenn man keinen direkten Einfluss darauf nehmen kann, welche Richtung die Gedanken unter Einfluss von Cannabis einschlagen, gibt es einige Strategien, mit denen man zu einer positiven und produktiven Erfahrung beitragen kann.

  1. Achte auf Deine Geisteshaltung, warum Du konsumieren möchtest und auf Deine Umgebung. Dieser wichtige Schritt wird oft übersehen, kann sich aber stark auf die Erfahrung auswirken.
  2. Experimentiere mit dem CBD-THC-Verhältnis. Cannabis mit einem hohen THC-Gehalt ist wesentlich häufiger in Umlauf, kann aber schwerer zu dosieren sein. Wir empfehlen ein ausgeglichenes CBD-THC-Verhältnis, da das CBD die Nebenwirkungen von THC reduzieren kann.
  3. Und vor allem: Dosiere korrekt. Die Dosierung von Cannabis variiert nach Alter, Geschlecht und individuellen genetischen Faktoren. Sich selbst zu kennen, die eigene Toleranz und die Grenzen korrekt einzuschätzen ist eine grundlegende Voraussetzung, um durch dieses Gedankenlabyrinth zu finden, in dem man zwar Schönes erleben kann, sich aber gelegentlich auch leicht verirren könnte.

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