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„Freeze Drying”: Die Technik, mit der man Cannabis in 24 Stunden trocknet und fermentiert

Durch: Daniel C. Anbau

Der Anbau von Cannabis ist ein Prozess, der Hingabe und vor allem Geduld erfordert. Erfahrene Cannabisgrower wissen das gut, denn nach der Ernte müssen sie warten, bis die Buds den Trocknungs- und Aushärtungsprozess durchlaufen haben. In einigen Fällen kann dies bis zu anderthalb oder zwei Monaten dauern, aber … Was wäre, wenn es eine Technik gäbe, die eure Marihuana-Buds in nur 24 Stunden trocknen und aushärten kann?

Das sogenannte „freeze drying“ oder Gefriertrocknung (auch als Sublimationstrocknung bekannt) ist eine Technik, die häufig verwendet wird, um verderbliche Lebensmittel durch Dehydrierung haltbar zu machen. Der Prozess besteht darin, das Material durch Gefrieren zu dehydrieren und dann durch Verringerung des Umgebungsdrucks das verbleibende gefrorene Wasser verdampfen zu lassen. Auf diese Weise ist es möglich, praktisch die gesamte im Produkt enthaltene Feuchtigkeit zu beseitigen und es so länger haltbar zu machen.

Einige Pioniere im Cannabissektor haben mit dieser Technik (die seit Jahren im Lebensmittelbereich angewendet wird) einen möglichen Weg gefunden, die Cannabisverarbeitung effizienter zu gestalten. Mit repräsentativen Persönlichkeiten wie Ed Rosenthal, welche die „Freeze Drying” unterstützen, haben viele angefangen, das Potenzial dieser Technik zu entdecken.

Hinzu kommt, dass es durch einen regulierten Markt wie in den Vereinigten Staaten unvermeidlich ist, dass es technologische Fortschritte gibt, die eine Verbesserung in der Herstellung und eine Optimierung der Qualität des Endprodukts ermöglichen.

„Freeze Drying” und Cannabis: Funktioniert das wirklich?

Jahrelang haben Grower erfolglos die Möglichkeiten der Gefriertrocknung erforscht, um Marihuana-Buds zu trocknen und auszuhärten. Doch aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen und der „besonderen“ Umstände der Cannabisindustrie ist es nicht immer einfach, fortschrittliche Techniken anzuwenden, und oft fehlen die notwendigen Mittel dafür.

Die ersten Versuche der „Freeze Drying” endeten im Fiasko, da die dafür verwendeten Geräte nicht zum Trocknen von Cannabis-Buds, sondern zum Dehydrieren von Äpfeln oder anderen Lebensmitteln ausgelegt waren. Die Bedingungen, die diese Geräte boten, waren zu aggressiv für die empfindlichen Trichome, sodass diese sich schließlich ablösten. Außerdem war das resultierende Cannabis zu trocken und zerdrückt, eine große Menge an Terpenen und Cannabinoiden war verloren gegangen, sodass das Endprodukt weniger Aroma und Geschmack enthielt als Buds, die auf traditionelle Weise getrocknet wurden.

Einige hatten jedoch erkannt, dass der springende Punkt war, die Parameter beim Gefriertrocknen der Cannabis-Buds so anzupassen, dass Trichome und Terpenprofile intakt blieben. Und schließlich haben sie es geschafft.

Wie funktioniert die „Freeze Drying”?

Der Prozess der Gefriertrocknung zum Trocknen und Aushärten von Cannabis-Buds besteht aus mehreren Phasen:

  • Zuerst werden frische Buds (frisch geerntet) in eine Kühlkammer gegeben. Wichtig ist, dass die Buds intakt und mit größter Sorgfalt auf den Stahlgittern angeordnet werden.
  • Wenn sie platziert sind, werden die Buds auf Minustemperaturen in der Kammer gefroren, sodass sich das darin enthaltene Wasser in winzige Eiskristalle verwandelt.
  • Sobald sich diese Kristalle (mit der in den Buds enthaltenen Feuchtigkeit) gebildet haben, wird der Druck im Inneren des Gefriertrockners reduziert, um ein Vakuum zu erzeugen.
  • Durch die Kombination aus niedrigem Druck und niedriger Temperatur wird ein als Sublimation bezeichneter Prozess ausgelöst, der kristallisiertes Wasser in Gas umwandelt, ohne den flüssigen Zustand zu durchlaufen, aber die Molekularstruktur der lyophilisierten Substanz bewahrt, ohne diese Struktur zu beschädigen.
  • Schließlich wird diese Feuchtigkeit in Form von Gas durch das Vakuum in eine kühlere Kondensationskammer gezogen. Das Endergebnis sind Cannabis-Buds, denen die restliche Feuchtigkeit entzogen wurde, und die jedoch ihren vollen Geschmack, Farbe und Aroma behalten.

Unterschiede zwischen „Freeze Drying” und der traditionellen Methode

Ihr fragt euch vielleicht, was durch Gefriertrocknung getrocknete und ausgehärtete Buds von denen unterscheidet, die mit der traditionellen Methode verarbeitet wurden. Der Unterschied ist tatsächlich überwältigend, da die Buds, die eine „Freeze Drying” durchlaufen haben, den frischen Buds, die sich noch an der Pflanze befinden, verblüffend ähnlich sehen.

Anders, als wir es kennen, werden gefriergetrocknete Buds nicht kleiner (wie die Getrockneten, wenn die Pflanze 15 Tage lang kopfüber aufgehängt wird), und ihre Farbe, ihr Aroma und ihr Geschmack bleiben ebenfalls gleich. Ergebnis sind hellgrüne Buds und ein intaktes Terpenprofil, das viele als „lebende Harzbuds“ bezeichnen.

Welche Vorteile bringt uns Gefriertrocknen?

Die Vorteile der Verwendung dieser Technik sind tatsächlich enorm, obwohl es stimmt, dass sie eine Anfangsinvestition erfordert, die sich nicht alle Cannabisproduzenten leisten können.

In den Vereinigten Staaten, wo diese Methode gerade eingeführt wird, versuchen mittlere und große Landwirte ständig, ihre Ressourcen zu optimieren und ein Produkt von höherer Qualität zu erzeugen. Auf einem wettbewerbsintensiven Markt wie den USA kann diese revolutionäre Trocknungstechnik einen großen Unterschied für eine Marke ausmachen. Wie bereits erwähnt, kann sich jedoch nicht jeder die dafür erforderliche Ausrüstung leisten.

Schauen wir uns die Vorteile der „Freeze Drying” an:

  • Zweifellos besteht einer der Vorteile darin, dass die Cannabis-Buds in nur 24 Stunden konsumfertig sind, verglichen mit 15 Tagen Trocknung plus etwa 30 Tagen Aushärtung.
  • Durch diese Methode kommt es nicht zu Problemen mit Pilzbefall, die beim herkömmlichen Trocknen auftreten können.
  • Einige User behaupten, dass Buds, die mit dieser neuen Technik getrocknet werden, eine stärkere Wirkung haben, die sie als „fröhlich“ bezeichnen. Darüber hinaus berichten andere Grasfreunde, dass das Rauchen dieser Art von Cannabis ein sanfteres Erlebnis für den Rachen bedeutet und weniger irritierend für die Atemwege ist.
  • Zweifellos ist der visuelle Effekt einer der großen Ansprüche der Gefriertrocknung, da die Buds kaum an Größe einbüßen und doppelt so groß wie normal getrocknete Buds sind. Ihre Farbe ist hellgrün und sie verströmen ein unglaubliches Aroma.
  • Es gibt keine überflüssige Feuchtigkeit, die Trocknung ist perfekt.
  • Die Trichome bleiben besser erhalten. Laborergebnisse haben bestätigt, dass mit dieser Technik weniger Harz verloren geht. Dies hat eine große Menge an Cannabinoiden und Terpenen zur Folge. Außerdem wird mit dieser Technik das Zerbrechen oder Ablösen der Trichome vermieden, die Buds werden buchstäblich in der Zeit „eingefroren“, genau an dem Punkt (frisch geerntet), an dem sie ihr größtes Potenzial und ihre größte Schönheit hervorbringen.
  • Die Luftfeuchtigkeit kann bis zu 1 % betragen, weshalb sich auf diese Weise getrocknetes Cannabis ideal für Extraktionen eignet, da Wasser der größte Feind der Prozesse ist, die zur Herstellung einiger Cannabisextrakte verwendet werden.

Fazit

Viele Befürworter argumentieren, dass die „Freeze Drying” die Art und Weise revolutionieren wird, wie Buds dem Endkonsumenten präsentiert werden. Sie stellt eine Möglichkeit dar, überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen, während die Buds in Rekordzeit trocknen, aber intakt bleiben. Obwohl einige es vorziehen, an der traditionellen Methode festzuhalten, weil sie sie für natürlicher halten, wird das letzte Wort beim Publikum liegen, das sich für das Produkt von höchster Qualität entscheidet. Oder vielleicht hat diese Methode sogar das Potenzial, die Palette der auf dem Markt erhältlichen Cannabisformate zu erweitern, wie es Extrakte und Konzentrate zu ihrer Zeit taten.

Die Kannabia Seed Company verkauft ihren Kunden ein Sammlerprodukt, ein Souvenir. Wir können und sollen keine Anbauberatung geben, da unser Produkt nicht dafür bestimmt ist.

Wir sind nicht verantwortlich für die illegale Nutzung der hier veröffentlichten Informationen durch Dritte. Der Anbau von Cannabis für den Eigenverbrauch ist eine Tätigkeit, die bestimmten gesetzlichen Beschränkungen unterliegt, die von Staat zu Staat unterschiedlich sind. Wir empfehlen, die geltende Gesetzgebung im Wohnsitzland zu überprüfen, um zu vermeiden, dass Sie einer illegalen Aktivität nachgehen.

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